Bezeichnung
IsPicture -- stellt fest, ob ein Bild in einem unterstützen Format vorliegt
Übersicht
ret, table = IsPicture(file$[, table])
Beschreibung
Dieser Befehl überprüft, ob die in file$ angegebene Datei in einem unterstützten Bildformat vorliegt. Wenn ja, wird der Befehl True zurückgeben, andernfalls False. Bei True können Sie das Bild mit LoadBGPic() oder LoadBrush() laden.

Neu in Hollywood 4.5: Dieser Befehl liefert nun als zweiter Rückgabewert eine Tabelle. Wenn die angegebene Datei ein Bild ist, wird die Tabelle einige Informationen über die Bilddatei enthalten. Die folgenden Felder der Rückgabetabelle werden initialisiert:

Width:
Enthält die Breite des Bildes in Pixeln.

Height:
Enthält die Höhe des Bildes in Pixeln.

Alpha:
True, wenn das Bild einen Alphakanal besitzt, andernfalls False.

Vector:
True, wenn das Bild im skalierbaren Vektorformat ist, andernfalls False. (V5.0)

Transparency:
True, wenn das Bild einen monochromen Transparenzkanal besitzt, das heißt einen transparenten Stift in einem Palettenbasierten Bild, andernfalls False (V6.0)

Format:
Dieses enthält das Bildformat, das Hollywood für diese Datei erkannt hat. Es kann eine der folgenden speziellen Konstanten sein:

#IMGFMT_BMP:
BMP-Bild

#IMGFMT_PNG:
PNG-Bild

#IMGFMT_JPEG:
JPEG-Bild

#IMGFMT_ILBM:
IFF ILBM-Bild

#IMGFMT_GIF:
GIF-Bild

#IMGFMT_TIFF:
TIFF-Bild

#IMGFMT_NATIVE:
Das Bild hat ein Format, das vom Host-Betriebssystem geladen werden kann, auf dem Hollywood derzeit ausgeführt wird. Wenn zum Beispiel ein Datentyp vorhanden ist, der das Bild unter AmigaOS laden kann, können Sie als Ergebnis #IMGFMT_NATIVE erhalten.

#IMGFMT_PLUGIN:
Das Bild hat ein Format, das von einem installierten Hollywood-Plugin unterstützt wird.

(V8.0)

Dieser Befehl ist viel schneller als LoadBrush() oder LoadBGPic(), weil es das Bild nicht lädt. Es wird nur der Formatbereich (Format Header) der Datei überprüft und teilt mit, ob Hollywood damit umgehen kann oder nicht. Beachten Sie jedoch, dass Bilder-Plugins, die Sie installiert haben, möglicherweise nicht so optimiert sind wie Hollywoods eingebaute Bilder-Lademodule. Daher können sie IsPicture() erheblich verlangsamen, da IsPicture() standardmäßig alle Plugins durchgeht, ob sie das Bild laden können und erst dann den in Hollywoods eingebaute Bild-Lademodule benutzt. Daher möchten Sie möglicherweise Plugins für IsPicture() deaktivieren, indem Sie den Tag Loader (siehe unten) auf Inbuilt setzen. Das bedeutet, dass IsPicture() niemals Plugins durchgeht, ob sie das Bild laden können. In diesem Fall wird nur das optimierte eingebaute Bild-Lademodul von Hollywood benutzt.

Ab Hollywood 6.0 akzeptiert dieser Befehl ein optionales Tabellenargument, womit weitere Konfigurationen möglich sind:

Loader:
Mit diesem Tag können Sie ein oder mehrere Formatlademodule angeben, die dieses Bild laden sollen. Dies muss als eine Zeichenkette festgelegt werden, die den Namen eines oder mehrerer Lademodule enthält. Möglicherweise möchten Sie diese Einstellung auf Inbuilt setzen, um die bestmögliche Leistung zu erzielen. Es werden jedoch nur Formate erkannt, die von Hollywoods eingebautem Bild-Lademodul unterstützt werden (siehe oben für Einzelheiten). Der Standardwert ist default. Siehe Lade- und Adaptermodule für Details. (V6.0)

Adapter:
Mit diesem Tag können Sie ein oder mehrere Datei-Adaptermodule angeben, die die angegebene Datei öffnen sollen. Dies muss als eine Zeichenkette festgelegt werden, die den/die Namen eines oder mehreren Adaptermodulen enthält. Der Standardwert ist default. Siehe Lade- und Adaptermodule für Details. (V6.0)

Siehe LoadBrush für eine Liste der unterstützen Bildformate.

Eingaben
file$
die zu überprüfende Datei
table
optional: Tabelle mit weiteren Argumenten (V6.0)
Rückgabewerte
ret
True, wenn das Bild in einem unterstützten Format vorliegt, andernfalls False
table
Tabelle, welche mit den oben genannten Feldern initialisiert wird; nur gültig, wenn das Argument ret True ist

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